WortTüftler

aasig

Wortart
Adjektiv
Silbentrennung
aa·sig
Buchstaben
5
Scrabble-Punkte
6

Adjektiv

Bedeutungen

  1. wie Aas beschaffen; verwesend, faulig
    • Der aasige Gestank war kaum auszuhalten.
    • „Der ‚Tropische Baum‘ soll aasig, faulig, klebrig sein, soll schillern in Giftgasen und Pestblasen […].“Michael Skasa: Scandal in the Family. In: Zeit Online. Nummer 28, 3. Juli 1987, ISSN 0044-2070 (Gesellschaft. Theater in Düsseldorf: „Tropischer Baum“. Seite 1, 5. Absatz, aasig URL, abgerufen am 16. Oktober 2013) .
  2. übertragen:widerlich, ekelerregend
    • „Er verkörpert die Faszination des Bösen amüsant und aasig.“Monika Nellissen: Opulent dekoriertes Oberflächentheater. In: Welt Online. 28. Februar 2005, ISSN 0173-8437 (URL, abgerufen am 8. August 2012) .
    • „Während Hildegard Schmahl als glamouröse Dragonerlady eine starke Schulter sucht und von Hans Kremer aasig umgarnt wird, spreizt Katja Bürkle als fröhliches Flittchen einladend die Beine.“Silvia Stammen: Erbarmungslos heiter. Grandiose künstlerische Komplizenschaft: Jossi Wieler inszeniert Elfriede Jelineks Botenstück "Rechnitz (Der Würgeengel)". In: Zeit Online. Nummer 50, 4. Dezember 2008, ISSN 0044-2070 (Kultur. Theater. Seite 1, 6. Absatz, aasig URL, abgerufen am 16. Oktober 2013) .
  3. umgangssprachlich:schlimm, sehr
    • „Bitte, hier herein, Mr. Pickwick! Perker ist selbstverständlich zu Hause und wird Sie gleich empfangen. Aasig kalt“, setzte er verdrießlich hinzu.Charles Dickens ^(→ WP): Die Pickwickier. In: Projekt Gutenberg-DE. Erster Band, Dreißigstes Kapitel: Handelt lediglich von Gerichtspraxis und verschiedenen bedeutenden Rechtsgelehrten (URL) . Alte Version im Internet-Archiv abrufbar. *
    • „»Die meisten Brände sind nachts«, berichtet Dieter. »Letzten Winter im Februar, nachts halb eins, spiegelglatt war’s draußen, aasig kalt und dann schlaftrunken die Leiter hoch, rauf aufs Dach.«“Viola Roggenkamp: Hark und Ocke, Tatt und Ketel. Wer meint, die Friesen seien maulfaul, irrt – Sommerliches von Föhr. In: Zeit Online. Nummer 24, 11. Juni 1982, ISSN 0044-2070 (Lebensart. Seite 2, 2. Absatz, aasig URL, abgerufen am 16. Oktober 2013) .
Steigerung
PositivKomparativSuperlativ
aasigaasigeram aasigsten

Quelle: Wiktionary, lizenziert unter CC BY-SA 4.0. Scrabble-Punkte nach den offiziellen deutschen Buchstabenwerten.