WortTüftler

ankommen

Wortart
Verb
Silbentrennung
an·kom·men
Buchstaben
8
Scrabble-Punkte
16

Verb

Bedeutungen

  1. intransitiv:einen Ort, ein Ziel erreichen
    • Ich kam gestern in Bremen an.
    • „Es dauerte fast neun Monate, bis Primo Levi nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee wieder zu Hause in Turin ankam.“Nadine Wojcik: Holocaust – Primo Levi: Zum 100. Geburtstag eines Auschwitz-Zeitzeugen. In: Deutsche Welle. 30. Juli 2019 (URL, abgerufen am 31. Juli 2019) .
  2. umgangssprachlich, übertragen, intransitiv:sich an eine neue Umgebung, einen neuen Ort oder an neue Lebensverhältnisse gewöhnen
    • „Langsam setzt sich die ganze Familie mit den verdrängten Erlebnissen auseinander und befreit sich, um wirklich und endlich in der neuen Heimat anzukommen.“Judith Scholter, Katrin Hörnlein, Josefa Raschendorfer: Grandiose Bilder, große Fragen und ordentlich Humor. In: Die Zeit, 19. Oktober 2023 (zitiert nach DWDS).
    • „Wenn die Arbeitsabläufe routiniert von der Hand gehen, ist man in seinem Job angekommen.“dpa: Tipps gegen langweilige Arbeitsroutine. In: sueddeutsche.de. 17. September 2020, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 25. Oktober 2024) .
  3. umgangssprachlich, intransitiv:auf jemanden, auf ein Publikum in bestimmter Weise (gut, schlecht) wirken, empfangen werden
    • Meine Verbesserungsvorschläge kamen gut an.
  4. umgangssprachlich, intransitiv:bei jemandem eine Arbeitsstelle finden
    • Nach langer Arbeitslosigkeit ist sie beim städtischen Bauhof als „Mädchen für alles“ angekommen.
  5. intransitiv:mit jemandem, etwas fertigwerden, sich gegenüber jemandem, etwas durchsetzen
    • Hier ist es schwierig, gegen die Strömung anzukommen.
  6. umgangssprachlich, intransitiv:immer wieder irgendein Anliegen an jemanden haben
    • Jeden Tag kommt Meier mit neuen Verbesserungsvorschlägen an.
  7. gehoben:jemanden unvermittelt erfassen
    • Bei jedem Friedhofsbesuch kam ihn (veraltet: ihm) eine unerklärliche Furcht an.
  8. gehoben:auf jemanden auf eine gewisse Art einwirken
    • Der Tod seines Vaters kam ihn (veraltet: ihm) hart an.
  9. unpersönlich:eine wesentliche Bedeutung (für jemanden) haben
    • Ihr kommt es nicht so sehr auf das Aussehen, sondern mehr auf die inneren Werte eines Mannes an.
  10. unpersönlich:durch etwas bedingt sein
    • Es kommt darauf an, wie man die Fragestellung wählt.
    • „Ich glaube, dass die organisierte Zivilgesellschaft stärker ist, als wir manchmal denken; dass – wenn es darauf ankommt – sich zivilgesellschaftliche Kräfte schnell und gut organisieren können.“Fehlender Parameter (Hilfe) In: deutschlandfunkkultur.de. Deutschlandradio KdöR, 25. Februar 2017, abgerufen am 25. Februar 2017.
Konjugation (Indikativ)
PersonPräsensPräteritum
ichich komme an / ich ankommeich kam an / ich ankam
dudu kommst an / du ankommstdu kamst an / du ankamst
er/sie/eser/sie/es kommt an / er/sie/es ankommter/sie/es kam an / er/sie/es ankam
wirwir kommen an / wir ankommenwir kamen an / wir ankamen
ihrihr kommt an / ihr ankommtihr kamt an / ihr ankamt
siesie kommen an / sie ankommensie kamen an / sie ankamen
Partizip I
ankommend
Partizip II
angekommen
Hilfsverb
sein
Imperativ
komm an!, komme an!, kommt an!

Quelle: Wiktionary, lizenziert unter CC BY-SA 4.0. Scrabble-Punkte nach den offiziellen deutschen Buchstabenwerten.