fiebrig
- Wortart
- Adjektiv
- Silbentrennung
- fieb·rig
- Buchstaben
- 7
- Scrabble-Punkte
- 13
Adjektiv
Bedeutungen
- Fieber habend, an Fieber leidend, von Fieber ergriffen
„Da hatte er ſich erſt einmal von dem Wachtmeiſter den Arm verbinden laſſen und ein paar Schnäpse zur Stärkung genommen, denn mit der Zeit war ihm ganz flau und fiebrig geworden.“
Edzard Schaper: Der Henker. Roman. Insel-Verlag, Leipzig 1940, Seite 51 (Zitiert nach Google Books) .„An den furchtbaren Anblick hatte sie sich, sehr um Fassung ringend, gewöhnt: die Kranke von Tag zu Tag verfallener zu finden, fiebrig und abgezehrt auf einem armen Bett, auf dünner Strohschicht und kärglichem Bettzeug; und das Stroh war feucht vom Niederschlag der Herbstnacht auf den kalten Mauern.“
Jochen Klepper: Der Vater. Roman eines Königs. 259.–261. Tausend, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1964, Seite 289 (Zitiert nach Google Books; Erstausgabe 1937) .
- gleichzeitig mit Fieber auftretend, vorkommend; von Fieber begleitet
„Am Tag der gemeinsamen Ankunft – er hatte sich leichtfertig der winterlichen Zugluft ausgesetzt – packte ihn eine fiebrige Erkältung, die ihn ins Bett zwang.“
Winfried Paarmann: Das Marienkäferkind. Erzählungen. 1. Auflage. ATHENA-Verlag, Oberhausen 2000, ISBN 3-932740-67-X, Seite 106 .
- auf Fieber deutend, schließen lassend, mit Symptomen von Fieber einhergehend
„Man sieht bleiche, abgezehrte, fiebrige Gesichter.“
Peter Panter: Das Pyrenäenbuch. Verlag Die Schmiede, Berlin 1927, Seite 115 (Zitiert nach Google Books) .„Sein Gesicht war fiebrig gerötet, aber obgleich ich sah, daß er wohl krank sein müsse, gaben Verdruß und Verwirrung mir die ungeschickte Frage ein: ‚Was machen denn Sie da oben?‘“
Thomas Mann: Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. Roman. S. Fischer Verlag, [Frankfurt am Main] 1957, Seite 158 (Erstausgabe 1954; Teildruck 1929, erweitert 1937) .
- übertragen:(in Erwartung von etwas) sich (wie im Fieberrausch) in einem Zustand hektischer Erregung, nervöser Unruhe befindend
„Mit einer fiebrigen Nervoſitaͤt, die alle ergriffen hatte und manche jener robuſten ſehnigen Arbeitergeſtalten tragikomiſch erſcheinen ließ, riſſen die Delegierten den austeilenden Ordnern die neuen Druckſachen aus der Hand.“
Lily Braun: Memoiren einer Sozialiſtin. Kampfjahre. Roman. Erſtes bis zehntes Tauſend, Albert Langen, Muͤnchen 1909, Seite 327 (Zitiert nach Internet Archive) .„Dieses Verstecken und Auftauchen, dieses fiebrige Hin und Her dauert Tage, dauert Wochen, ohne daß man genau erraten könnte ([…]), was und wohin er in dieser Zeit wollte.“
Stefan Zweig: Joseph Fouché. Bildnis eines politischen Menschen. Insel Verlag, Leipzig 1929, Seite 234 (Zitiert nach Google Books) .
| Positiv | Komparativ | Superlativ |
|---|---|---|
| fiebrig | fiebriger | am fiebrigsten |
Quelle: Wiktionary, lizenziert unter CC BY-SA 4.0. Scrabble-Punkte nach den offiziellen deutschen Buchstabenwerten.