dieGrundform
- Wortart
- Substantiv
- Silbentrennung
- Grund·form
- Buchstaben
- 9
- Scrabble-Punkte
- 16
Substantiv, feminin (die)
Bedeutungen
- ursprüngliche Form
„Es bezeichne Palingenesia, das griechische Äquivalent von deutsch »Wiedergeburt«, in seiner etymologischen Grundform.“
Lexikon der Ägyptologie, Band VI: Stele - Zypresse, Harrassowitz, Wiesbaden 1986, Seite 1252. ISBN 3447-02663-4. Abkürzung aufgelöst, Zugriff 19.8.11.
- zugrunde liegende Form
„Dieses Spiel ist eine interessante Variante der Grundform.“
Sportunterricht: Völkerball Zugriff 19.8.11.„Für die Ordenssterne schneidet man eine Grundform von Pappe und beklebt sie so schön als möglich mit sternförmigen Scheiben von Gold- und farbigem Glanzpapier.“
Wikisource-Quellentext „Zum Kindermaskenball“. In: Die Gartenlaube, Heft 2, Leipzig 1899, S. 100 a.
- Ausgangsform eines flektierbaren Wortes im Flexionsparadigma
„Diejenige Form eines Paradigmas, die nie eine besondere Endung zeigt, also ökonomischerweise »negativ« abgehoben ist, kann man als »Grundform« werten, im Kasussystem etwa die Form des Nominativs (…).“
Johannes Erben: Deutsche Grammatik. Ein Abriß. 12. Auflage. Hueber, München 1980, S. 48 f. ISBN 3-19-001713-1.„Zu entscheiden ist also jeweils, ob die zweisilbige Grundform eine derivationell aktive Einheit enthält, die zu einer internen morphologischen Grenze führt.“
Peter Eisenberg: Anglizismen im Deutschen. In: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Union der deutschen Akademien der Wissenschaften (Herausgeber): Reichtum und Armut der deutschen Sprache. Erster Bericht zur Lage der deutschen Sprache. de Gruyter, Berlin/Boston 2013, ISBN 978-3-11-033462-3, Seite 57–119, Zitat Seite 87 f.
- Ausgangsform eines Verbs
„Als sogenannte Nennform fungiert in der Regel die Grundform, also beispielsweise der Infinitiv bei Verben, der Nominativ Singular bei Substantiven, der Positiv bei Adjektiven.“
Ulrich Schnörch: Wie viele Paronympaare gibt es eigentlich?. In: Sprachreport. Nummer Heft 4, 2015 , Seite 16-26, Zitat Seite 16. Abkürzung aufgelöst.„Der Wortschatz der deutschen Gegenwartssprache wird im Allgemeinen zwischen 300000 und 500000 Wörtern (Grundformen) angesetzt.“
Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. Das umfassende Standardwerk auf der Grundlage der amtlichen Regeln. In: Der Duden in zwölf Bänden. 27. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-411-04017-9 , Seite 150.
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Grundform | die Grundformen |
| Genitiv | der Grundform | der Grundformen |
| Dativ | der Grundform | den Grundformen |
| Akkusativ | die Grundform | die Grundformen |
Quelle: Wiktionary, lizenziert unter CC BY-SA 4.0. Scrabble-Punkte nach den offiziellen deutschen Buchstabenwerten.