WortTüftler

sächsisch

Wortart
Adjektiv
Silbentrennung
säch·sisch
Buchstaben
9
Scrabble-Punkte
22

sächsischAdjektiv

Bedeutungen

  1. auf das Bundesland, den Freistaat Sachsen bezogen, zu diesem Bundesland gehörig, dieses Bundesland betreffend
    • Zu den bekannten sächsischen Landschaften gehört die Sächsische Schweiz.
  2. auf die Bewohner des Bundeslandes, des Freistaates Sachsen bezogen, diese Bewohner betreffend
    • Einige sächsische Abgeordnete gehören zur Volksgruppe der Sorben.
    • „Daß Mensch und Natur sehr wohl miteinander auskommen können, haben die sächsischen Freikletterer seit über 130 Jahren bewiesen.“o.A.: Das Gebirge mit seinen unzähligen Gipfeln über den Wolken. Berliner Zeitung, Berlin 01.12.1994
  3. auf die historischen Territorien, die die Bezeichnung Sachsen als Teil ihres Eigennamens trugen, bezogen
    • Die sächsische Architektur umfasst mehrere Jahrhunderte Kulturgeschichte.
    • „Im sächsischen Staat gab es von 1678 bis 1816 zwei Oberpostämter, eines in Leipzig und eines in Bautzen (Budissin).“Renate Springer: Christian Karl Brescius (1756–1839). Ein Oberpostmeister der Oberlausitz. In: philatelie. Das Magazin des Bundes Deutscher Philatelisten. Nummer 492, Juni 2018, ISSN 1619-5892, Seite 30, DNB 012758477 .
  4. auf die Bewohner von ^([3]) bezogen
    • Die sächsischen Gestade beginnen bei Cuxhaven und enden bei Coburg und Zittau.
  5. auf den germanischen Stamm der Sachsen bezogen, zu diesem gehörig
    • „Immer wieder waren fränkische Heere über die Jahre hinweg nach Sachsen eingedrungen, hatten das Land verheert, die Heiligtümer zerstört, die sächsischen Burgen gebrochen und Zwingburgen an ihre Stelle gesetzt.“Hans K. Schulze: Vom Reich der Franken zum Land der Deutschen. Merowinger und Karolinger. Siedler Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-88680-500-X, Seite 156.
    • „Die Insellage verschonte die Bewohner Britanniens von Einfällen von außen, obwohl es bereits in dieser Zeit vereinzelte Angriffe fränkischer und sächsischer Verbände gab.“Holger Sonnabend: Antiker Brexit. In: DAMALS. Das Magazin für Geschichte. Oktober 2018, ISSN 0011-5908, Seite 39. .
  6. umgangssprachlich:Sächsisch die thüringisch-obersächsische Umgangssprache, den thüringisch-obersächsischen Dialekt betreffend, zu diesem gehörig, in der Art und Weise dieser Umgangssprache und dieses Dialektes
    • „Trommel-Meier und Knecht Stolten traten näher und grinsten Kurt Marenke an, der ostpreußisch, berlinerisch, sächsisch und thüringisch durcheinandersprach, wie es die Zeiten so mit sich gebracht hatten.“Arno Surminski: Kudenow oder An fremden Wassern weinen. Roman. Hoffmann und Campe, Hamburg 1978, Seite 29. Kein ISBN.
Steigerung
PositivKomparativSuperlativ
sächsischsächsischeram sächsischsten

SächsischSubstantiv, neutrum (das)

Bedeutungen

  1. eine ostmitteldeutsche Mundart
  2. stammesgeschichtlicher Begriff für das Niederdeutsche
  3. Sprache der Siebenbürger Sachsen
Deklination
KasusSingularPlural
Nominativ(das) Sächsisch / das Sächsische—
Genitiv(des) Sächsisch / (des) Sächsischs / des Sächsischen—
Dativ(dem) Sächsisch / dem Sächsischen—
Akkusativ(das) Sächsisch / das Sächsische—

Quelle: Wiktionary, lizenziert unter CC BY-SA 4.0. Scrabble-Punkte nach den offiziellen deutschen Buchstabenwerten.