derSchneck
- Wortart
- Substantiv
- Silbentrennung
- Schneck
- Buchstaben
- 7
- Scrabble-Punkte
- 17
Substantiv, maskulin (der)
Bedeutungen
- regional:(in zahlreichen land- und wasserlebenden Arten vorkommendes) längliches Weichtier mit zwei Paar Fühlern am Kopf (wobei sich am Ende des oberen Paares die Augen befinden), auf dessen Rückenseite sich häufig ein zumeist spiralförmig gewundenes, aus Kalk bestehendes Gehäuse befindet, und dessen landlebende Vertreter sich auf einer Spur selbst abgesonderten Schleims auf der bauchseitigen Kriechsohle sehr langsam fortbewegen
bildlich: „Ja, das wäre dir lieb gewesen, wenn du nicht gewissermaßen nackt und bloß in die Sitzung hättest gehen müssen, sondern wie der Schneck dein Haus, dein Eigentum hättest überall mitnehmen können; wenn du mit deinem Schreibtisch zusammen hättest in die Sitzung gehen können – das wäre schön gewesen!“
Helene Böhlau: Kußwirkungen. In: Projekt Gutenberg-DE. Verlag der Deutschen Dichter-Gedächtnis-Stiftung, Hamburg-Großborstel 1907 (URL, abgerufen am 4. August 2021) . Alte Version im Internet-Archiv abrufbar. *„Was tun, wenn eine fette Schnecke die Deckung der Salatgarnitur verlässt und auf die gebratene Scholle kriecht? […] Silvia K. reklamierte. Die Kellnerin im Kasper-Keller in Linz schaute einige Zeit interessiert dem Schneck zu, so interessiert, dass sie glatt vergaß, ein Wort der Entschuldigung zum Gast zu sagen.“
Fisch mit Schneck. In: Oberösterreichische Nachrichten. 26. Mai 2000, Seite 24 .
- regional:(hübsches, niedliches) Kind, besonders ein Mädchen
«Wenn nun aber Eltern ihre Kinder lieber durch die Kamera ihres Handys beaufsichtigen, als mal ein ‹wart doch gschwind, da kommt ein kleiner Schneck raufgekrochen› ins Hier und Jetzt einwerfen, dann kriege ich Schübe. Dafür können sie dann am Abend auf der Grossleinwand analysieren, wo ihr Schützling genau den Halt verloren hat und wen er bei seinem Absturz alles mit in die Tiefe riss.»
Brett vor dem Kopf. In: Neue Luzerner Zeitung. 30. August 2014, Seite 24 .
- regional:jemand, der (greis und) langsam ist; jemand, der sich (aufgrund des Alters, einer Krankheit oder dergleichen) langsam, mühsam und/oder unbeholfen bewegt
„Ich bin ein alter kranker Schneck, der sein Haus mit sich herumschleppt, ohne es zu lieben … Gott verzeih mit!“
Jürgen Seidel: Der geträumte Kontinent. Die erste Weltumsegelung des James Cook. 1. Auflage. KiWi Bibliothek, Köln 2016, ISBN 978-3-462-41006-8 (E-Book; zitiert nach Google Books; Originalausgabe 1990) .
- regional:über je einem Ohr spiralförmig (schneckenförmig) aufgerollter und festgesteckter Zopf
«Das Zurückdenken an den guten alten Quartierladen, in dem noch eine Kurbel an der Kasse hing. In dem das ältliche Fräulein mit den (mit ‹Spängeli›) hochgesteckten Schnecken im Haar die Kundschaft noch ausnahmslos persönlich bediente.»
Abwechslung zum Warenhaus. In: St. Galler Tagblatt. 3. Mai 2000 .
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Schneck | die Schnecken |
| Genitiv | des Schnecks / des Schneckes | der Schnecken |
| Dativ | dem Schneck | den Schnecken |
| Akkusativ | den Schneck | die Schnecken |
Quelle: Wiktionary, lizenziert unter CC BY-SA 4.0. Scrabble-Punkte nach den offiziellen deutschen Buchstabenwerten.