surfen
- Wortart
- Verb
- Silbentrennung
- sur·fen
- Buchstaben
- 6
- Scrabble-Punkte
- 9
surfenVerb
Bedeutungen
- auf einem speziell dafür konzipierten Brett (Surfboard/Surfbrett) im Stehen sich balancierend von den Brandungswellen ans Ufer tragen lassen; Surfing betreiben
Auf Hawaii werde ich surfen.
„Das klobige Unterwasserschiff der 35 Jahre alten Fähren ‚Prins Joachim‘ und ‚Kronprins Frederik‘ sorgt dafür, dass die Warnemünder Wellenreiter fahrplanmäßig alle zwei Stunden von 8.30 Uhr bis 22.30 Uhr auf einer künstlichen Brandung surfen können.“
Oliver Schindler: Die letzte Fährwelle - Surfen in Warnemünde. In: Deutsche Welle. 10. Juni 2015 (URL, abgerufen am 19. November 2015) .
- übertragen:auf einem Surfbrett, das mit einem Segel ausgerüstet ist, stehend segeln; Windsurfing betreiben
Auf Hawaii werde ich surfen.
„Ein pensionierter Polizist hatte einen 25jährigen wegen Beleidigung angezeigt, weil dieser mit Hemd, aber ohne Hose auf dem Ratzeburger See gesurft war.“
Menschen(s)kinder! Wahre Schmunzelgeschichten aus dem fast vergangenen Jahr. In: Nürnberger Nachrichten. 29. Dezember 1990, Seite 3 .
- übertragen:mit der unter [2] beschriebenen Fortbewegungsart irgendwohin gelangen
Auf Hawaii werde ich surfen.
„Ich muss gestehen, dass mich dieses Missgeschick am Gardasee anfangs oft heimgesucht hat, bis ich die Anzeichen deuten konnte, wann es so weit war, um frühzeitig vor dem endgültigen Einschlafen des Windes ans Ufer zu surfen.“
Manfred Bendner: Windsurfen, Leidenschaft und Erinnerungen. Books on Demand, Norderstedt 2015, ISBN 978-3-7347-5431-9, Seite 31 (Zitiert nach Google Books) .
- übertragen:so mit einem Boot segeln, dass es so lange wie möglich vom Wellenkamm nach vorn geschoben wird
Auf Hawaii werde ich surfen.
„Damit surfte das Schiff so schnell die Wellenberge hinab, daß die Brecher in seinem Heckwasser zusammenschlugen und nicht über Deck.“
Uwe Prieser: Wo er segelt, ist auch Wind. Mit 74 kämpft der „Vater der Hochseesegler“ wieder um den Admiral’s Cup. In: DIE ZEIT. Nummer 31, 26. Juli 1991, ISSN 0044-2070, Seite 59 (Archiv-URL, abgerufen am 1. Mai 2017) .
- übertragen:(im Internet) mit oder ohne bestimmte Kriterien nach Informationen suchen, indem man durch das Anklicken von Hyperlinks nach und nach Webseiten aufruft
Auf Hawaii werde ich surfen.
„Im Wohnteil stand Davids Schreibtisch mit seinen Computern und Peripheriegeräten, wo er manchmal im Internet surfte und Mails beantwortete.“
Martin Suter: Lila, Lila. Roman. Diogenes, Zürich 2004, ISBN 978-3-257-06386-8, Seite 250 .
- übertragen:durch die unter [5] beschriebene Tätigkeit (eine Zeit lang) eine Webseite nach der anderen anwählen
Auf Hawaii werde ich surfen.
„Viele Erwachsene sitzen abends nicht mehr auf dem Sofa und lesen ein Buch, sondern surfen stundenlang im Netz.“
Stephanie zu Guttenberg: Schaut nicht weg! Was wir gegen sexuellen Missbrauch tun müssen. KREUZ VERLAG in der Verlag Herder GmbH, Freiburg im Breisgau 2010, ISBN 978-3-7831-8141-8, Seite ‹ohne Seitenangabe› (E-Book; zitiert nach Google Books)
- umgangssprachlich, übertragen:sich durch alle möglichen Fernsehprogramme schalten
Auf Hawaii werde ich surfen.
„Die dreiköpfige Durchschnittsfamilie plaudert über ihre Erlebnisse beim Reisen, und der Familienvater Harry surft mit der Fernbedienung nervös durch die Fernsehkanäle.“
Eckhard Roelke: Pech der falschen Geburt. Peter Sellars inszeniert John Adams’ „Death of Klinghoffer“. In: DIE ZEIT. Nummer 14, 29. März 1991, ISSN 0044-2070, Seite 58 (https://www.zeit.de/1991/14/pech-der-falschen-geburt/komplettansicht, abgerufen am 1. Mai 2017) .
- umgangssprachlich, übertragen:aus Übermut auf dem Dach oder an der Außenseite eines S-Bahn-Wagens waghalsig mitfahren
„Denn der junge Mann wollte seine ‚Tapferkeit‘ beweisen, indem er auf der Schnellbahn ‚surfte‘, also stehend die Fahrt auf dem Waggon überstehen.“
Tödliche Mutprobe mit 15.000 Volt. In: Neue Kronen-Zeitung. 8. Februar 1997, Seite 10 .„Als eine U-Bahn einfuhr und anhielt, hängte er sich an den letzten Waggon und ‚surfte‘ mit der ausfahrenden Bahn einige Meter mit.“
Mann „surft“ mit U-Bahn. In: Nürnberger Nachrichten. 16. November 2010, Seite 9 .
| Person | Präsens | Präteritum |
|---|---|---|
| ich | ich surfe | ich surfte |
| du | du surfst | du surftest |
| er/sie/es | er/sie/es surft | er/sie/es surfte |
| wir | wir surfen | wir surften |
| ihr | ihr surft | ihr surftet |
| sie | sie surfen | sie surften |
- Partizip I
- surfend
- Partizip II
- gesurft
- Hilfsverb
- haben, sein
- Imperativ
- surfe!, surf!, surft!
SurfenSubstantiv, neutrum (das)
Bedeutungen
- Aktivität, die bedeutet, mit einem Brett/Surfbrett (in der Brandung) unterwegs zu sein
Wir treffen uns am nächsten Freitag wieder, in Grömitz an der Ostsee, zum Surfen.
- umgangssprachlich:die Navigation im Internet; das eine Weile lang betriebene Springen von Seite zu Seite über Links
Surfen ist während der Unterrichtszeit nicht zugelassen, man darf aber einzelne Begriffe googeln.
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | das Surfen | — |
| Genitiv | des Surfens | — |
| Dativ | dem Surfen | — |
| Akkusativ | das Surfen | — |
Quelle: Wiktionary, lizenziert unter CC BY-SA 4.0. Scrabble-Punkte nach den offiziellen deutschen Buchstabenwerten.