dieTmesis
- Wortart
- Substantiv
- Silbentrennung
- Tme·sis
- Buchstaben
- 6
- Scrabble-Punkte
- 8
Substantiv, feminin (die)
Bedeutungen
- rhetorische Figur der Trennung zusammengehöriger Teile eines Wortes durch Einschub anderer Wörter
„Die Tmesis tritt vorrangig bei Verbalkonstruktionen auf und wird oftmals - zumal in der Umgangssprache - nicht als ungewöhnlich empfunden, so etwa bei »Wo gehst du hin?« ‚Wohin gehst du?‘ oder »Da habe ich keine Lust zu« ‚Dazu habe ich keine Lust‘.“
Anja Overbeck: Italienisch im Opernlibretto. Quantitative und qualitative Studien zu Lexik, Syntax und Stil. De Gruyter, Berlin/Boston 2011, Seite 263. ISBN 978-3-025382-5. (= Habilitationsschrift, Göttingen 2010.) Kursiv gedruckt, aber ohne Anführungsstriche: die Beispielssätze »Wo gehst du hin?« und »Da habe ich keine Lust zu«.Bei Partikelverben wie „ankommen“ oder „zuordnen“ tritt die Tmesis im Deutschen bei Zweitstellung des Verbstamms regelhaft auf: „kommt … an“, „ordnet … zu“.
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Tmesis | die Tmesen |
| Genitiv | der Tmesis | der Tmesen |
| Dativ | der Tmesis | den Tmesen |
| Akkusativ | die Tmesis | die Tmesen |
Quelle: Wiktionary, lizenziert unter CC BY-SA 4.0. Scrabble-Punkte nach den offiziellen deutschen Buchstabenwerten.