derUmlaut
- Wortart
- Substantiv
- Silbentrennung
- Um·laut
- Buchstaben
- 6
- Scrabble-Punkte
- 9
Substantiv, maskulin (der)
Bedeutungen
- Ersetzung eines hinteren Vokals durch einen vorderen als Assimilation mit einem Vokal der Folgesilbe
„Wem solte es undeutlich seyn, wenn ich zum Exempel sagte: Aus Strom wird Ströme, und sang aus singen, durch den Umlaut?“
Friedrich Gottlieb Klopstock: Die deutsche Gelehrtenrepublik. Ihre Einrichtung. Ihre Geseze. Geschichte des letzten Landtags. Auf Befehl der Aldermänner durch Salogast und Wlemar. Erster Theil., Hamburg, 1774, Seite 229. (Ebenso: Die deutsche Gelehrtenrepublik, ihre Einrichtung, ihre Gesetze, Geschichte des letzten Landtags – Auf Befehl der Aldermänner durch Salogast und Wlemar – Vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig, 1817, Seite 212)„Unter den Wörtern, welche zu dieser Beugungsart gehören, haben mehrere in dem Pluralis den Umlaut, d. h., sie verändern ihren Hülfslaut. Z. B. Abt, Aebte; Bischof, Bischöfe; […] Die zu dieser Beugungsart gehörigen Wörter sächlichen Geschlechts haben diesen Umlaut nie, als: die Metalle, Salze, Protokolle, Brode, Haare, Pfunde rc.“
Theodor Heinsius: Teut oder theoretisch-praktisches Lehrbuch des gesammten Deutschen Sprachunterrichts. Erster Theil. Berlin, 1807, Seite 84
- die Buchstaben ä, ö, ü und die entsprechenden Großbuchstaben beziehungsweise für die Laute [ɛ], [œ], [ʏ] und die entsprechenden Langvokale
„Beim Numerus setzt sich dagegen die Entwicklung fort, den Plural - außer mit dem Artikel ‚die‘ bei den Maskulina und Neutra - synthetisch mit Hilfe verschiedener Endungen und/oder Umlaut vom Singular zu unterscheiden…“
Günther Drosdowski, Helmut Henne: Tendenzen der deutschen Gegenwartssprache. In: Lexikon der germanistischen Linguistik. 2., vollständig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Hrsg. v. Hans Peter Althaus, Helmut Henne, Herbert Ernst Wiegand. Niemeyer, Tübingen 1980, Seite 619-632; Zitat Seite 624. ISBN 3-484-10391-4.„Das Auftauchen des Umlautes in der Schrift ist hingegen ein Indiz für eine gewichtige Statusveränderung dieser ursprünglichen Allophonie…“
Angelika Linke, Markus Nussbaumer, Paul R. Portmann: Studienbuch Linguistik. 2. Auflage, ergänzt um ein Kapitel »Phonetik und Phonologie« von Urs Willi. Niemeyer, Tübingen 1994, Seite 391. ISBN 3-484-31121-5.
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Umlaut | die Umlaute |
| Genitiv | des Umlauts / des Umlautes | der Umlaute |
| Dativ | dem Umlaut | den Umlauten |
| Akkusativ | den Umlaut | die Umlaute |
Quelle: Wiktionary, lizenziert unter CC BY-SA 4.0. Scrabble-Punkte nach den offiziellen deutschen Buchstabenwerten.