WortTüftler

dieLinie

Wortart
Substantiv
Silbentrennung
Li·nie
Buchstaben
5
Scrabble-Punkte
6

Substantiv, feminin (die)

Bedeutungen

  1. (gedachte) gerade oder gekrümmte Verbindung zwischen zwei Punkten
    • Ich habe eine Linie gezeichnet.
  2. Verkehrslinie (Buslinie, U-Bahn-Linie), von (öffentlichen) Verkehrsmitteln regelmäßig befahrene Strecke mit festen Haltestellen; ein Fahrzeug, das diese Linie befährt
    • Ich warte auf den Bus der Linie 25.
    • „Als berlinische Geschichte, die ihm bekannt wurde, führt Schöffler die Fragequengelei einer vierjährigen Göre in der Linie 154 an, die einem jungen Mann, ihrem Onkel, auf dem Schoß sitzt und ihn unerbittlich mit dummen Fragen in der Zange hält.“Eugen Skasa-Weiß: So lacht Germania. Humor zwischen Isar und Elbe. Herder, Freiburg/Basel/Wien 1971, Seite 43.
  3. auf den Boden gemalte Begrenzungsmarkierung
    • Du bist über die Linie getreten.
  4. die ›Spalten‹ eines Schachbretts, acht senkrecht übereinander angeordnete Felder
    • „Es ist immer wertvoll, eine Linie als Erster zu besetzen.“Wolfgang Uhlmann: Ein Leben lang Französisch. Französische Verteidigung – richtig gespielt. 1. Auflage. Joachim Beyer Verlag, Hollfeld 2004, ISBN 3-88805-271-8 , Seite 102.
  5. das äußerliche Erscheinungsbild, das an der Körpermasse gemessen wird
    • Sie achtet sehr auf ihre schlanke Linie.
  6. diejenige Vorgehensweise, die nach einem Plan ohne größere Abweichungen vorwärtsschreitet
    • Sie bemühen sich sehr um eine klare Linie für die Steuerpolitik.
  7. diskrete Emission oder Absorption von elektromagnetischer Strahlung
    • „Der englische Chemiker William Hyde Wollaston war 1802 der erste Beobachter von dunklen Linien im Sonnenspektrum.“Deutscher Wikipedia-Artikel „Fraunhoferlinie“ (Stabilversion)
  8. Aufstellung militärischer Einheiten
    • Er war in vorderster Linie eingesetzt.
    • „Eine halbe Stunde darauf ritt Kutusow nach Tatarinowa, und Bennigsen mit seiner Suite, zu der sich auch Pierre gesellt hatte, ritt die Linie ab.“Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman. Paul List Verlag, München 1953 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 1003 . Russische Urfassung 1867.
  9. veraltet:Zeile einer Schrift, eines Druckwerks, eines Gedichts
    • »in dem gedruckten werden bei nahem in einer jeden lineen, drei oder mehr versalen gefunden.« (1658)Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Linie“
  10. Folge von Nachkommen (in der Ahnenforschung)
    • Sie stammt in gerader Linie von August dem Starken ab.
Deklination
KasusSingularPlural
Nominativdie Liniedie Linien
Genitivder Linieder Linien
Dativder Linieden Linien
Akkusativdie Liniedie Linien

Quelle: Wiktionary, lizenziert unter CC BY-SA 4.0. Scrabble-Punkte nach den offiziellen deutschen Buchstabenwerten.