weiblich
- Wortart
- Adjektiv
- Silbentrennung
- weib·lich
- Buchstaben
- 8
- Scrabble-Punkte
- 17
Adjektiv
Bedeutungen
- zu dem Geschlecht gehörig, das Kinder gebärt, Eier legt oder (bei Pflanzen) Samen ansetzt
Das weibliche Rind heißt Kuh.
„Der Eierstock […] produziert die weiblichen Hormone und die Eizellen, die vom Eileiter […] aufgefangen werden, wo die Befruchtung stattfindet.“
Autorengemeinschaft: Das große Buch des Allgemeinwissens Natur. Das Beste GmbH, Stuttgart 1996, ISBN 3-87070-613-9, Seite 358 .
- mit den den Frauen (Weibern) eigenen oder zugesprochenen Eigenschaften ausgestattet, in der Art und Weise der Frauen
Der weibliche Vorname „Sabrina“ zählt gegenwärtig nicht zu den Spitzenplätzen bei der Namensvergabe.
Nach der Niederlage der Terrororganisation "Islamischer Staat" wollen auch einige weibliche Mitglieder zurück nach Deutschland.
Kersten Knipp: Dschihadismus - Zurück nach Deutschland? Die Frauen des "Islamischen Staats". In: Deutsche Welle. 16. Dezember 2017 (URL, abgerufen am 4. Januar 2018) .
- für Frauen passend
Die Jacke ist doch viel weiblicher!
„Alles fing damit an, dass mich eine Bekannte um modischen Rat bat. Mit dem Zusatz: ‚Von jemandem, der sich auch nicht weiblich anzieht.‘“
Freddy Hansmann: Bin ich eine andere, wenn ich feminine Kleidung trage? Brigitte, Verlag Gruner + Jahr, Hamburg, Deutschland, 23. Januar 2014, abgerufen am 4. Januar 2018 (Englisch).
- zu einem bestimmten der (im Deutschen drei) grammatikalischen Geschlechter (Genera) gehörend
Das ist doch kurios: „die Sache“ ist weiblich, und „das Weib“ ist sächlich.
„Warum nur, wunderte sich Mark Twain, hat eine junge Frau im Deutschen kein weibliches Geschlecht, warum heißt es „das Fräulein“, „das Mädchen“?“
Caroline Fetscher: Sprache und Geschlecht - Die Frau, die Mann, die Kind. Sie hat ihren „Walkman“ in „Walkwoman“ umbenannt und sucht nach einem männlichen Pendant zur "Haushälterin": In ihren "Neuen sprachkritischen Glossen" kämpft Luise F. Pusch gegen die „heteronormative Anmaßung“ in der deutschen Sprache. In: Der Tagesspiegel Online. 19. Januar 2014 (URL, abgerufen am 4. Januar 2018) .
- Fachjargon:als Teil einer Steckverbindung mit spezifischen Hohlräumen für die hervorstehenden leitenden Teile der Stecker ausgestattet
„Man spricht von Steckverbindern, aber auch geschlechtsneutral von Konnektoren […]. Aber um einer Links-Rechts-Seitenvertauschbarkeit entgegenzuwirken – jetzt sind die beiden Kabelenden gemeint – zeichnen sich Steckertypen durch die hermaphroditische Bauweise aus, nämlich durch die männlichen (eng.: male) Stifte […] gegenüber deren weiblichen (eng.: female) Gegenstücken.“
Wolfgang P. Riegelmayer: Industrie 4.0 - Vernetzungen für die digitale Fabrik. Carl Hanser, München 2020, ISBN 978-3-446-46147-5, Seite 312, DNB 1200496264 (Google Books, abgerufen am 30. Dezember 2025) .„Die Stecker […] haben mehrere professionelle Eigenschaften: ● Alle Ausgänge sind männlich, alle Eingänge sind weiblich. […]“
Andreas Friesecke: Die Audio-Enzyklopädie. Ein Nachschlagewerk für Tontechniker. 2. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2014, ISBN 978-3-11-034013-6, Seite 290, DNB 1056882875 (Google Books, abgerufen am 30. Dezember 2025) .
| Positiv | Komparativ | Superlativ |
|---|---|---|
| weiblich | weiblicher | am weiblichsten |
Quelle: Wiktionary, lizenziert unter CC BY-SA 4.0. Scrabble-Punkte nach den offiziellen deutschen Buchstabenwerten.