WortTüftler

dasBand

Wortart
Substantiv
Silbentrennung
Band
Buchstaben
4
Scrabble-Punkte
6

Substantiv, neutrum (das)

Bedeutungen

  1. Plural »Bänder«:
  2. dasjenige, was verbindet oder verknüpft
    • Der Highway, ein Band aus Asphalt, verbindet die West- mit der Ostküste.
  3. zumeist aus einem bestimmten Gewebe/Stoff bestehendes längeres, schmales, streifenartiges Stück, das verwendet wird als Schmuck/Zierde, zur Verstärkung, zum Zusammenhalten und dergleichen Zwecke
    • Die Frau trug Bänder im Haar.
    • „«Soll ich nach all diesen vielen Jahren jedesmal um Erlaubnis fragen, wenn ich mir einen Meter Band kaufen will?» «Ja, das ist meine Absicht», erwiderte er unerbittlich.“Gwen Bristow: Tiefer Süden. Roman. Schneekluth, Celle 1948 (Originaltitel: Deep Summer, übersetzt von Karl S. Döhring), Seite 243 (Zitiert nach Google Books) .
  4. umgangssprachlich, übertragen:intime Freundin
  5. der unter [2] beschriebene Gewebe-/Stoff-Streifen als genormter Gegenstand, auf dem sich eine Einteilung in Zentimetern und Millimetern zum Messen von Längen befindet
    • „In dem Fall vieler Zwischenpunkte auf der zu messenden Strecke wird demnach der Vorteil der raschern Messung mit dem Band noch weiter vermindert.“Ernst Hammer: Lehrbuch der elementaren praktischen Geometrie. B. G. Teubner, Leipzig 1911, Seite 51 (Zitiert nach Google Books) .
    • „Messungen mit dem Band werden grundsätzlich in drei verschiedene Vorgehen unterteilt:[…].“Hugo Raetzo-Brülhart: Massenbewegungen im Gurnigelflysch und Einfluss der Klimaänderung. [Arbeitsbericht im Rahmen des Nationalen Forschungsprogrammes „Klimaänderungen und Naturkatastrophen“, NFP 31]. vdf, Hochschul-Verlag an der ETH, Zürich 1997, ISBN 3-7281-2622-5, Seite 24 (Zitiert nach Google Books) .
  6. ein dem unter [2] beschriebenen Gewebe-/Stoff-Streifen ähnelnder, aus Baumwolle, Nylon^® oder Seide bestehender und mit einem bestimmten Farbstoff getränkter Streifen, der in Schreibmaschinen eingelegt zur Anwendung kommt
    • „Am fünften Tag entdeckte John das Ding, das das Band von rot auf schwarz schaltet, und bemerkte den Unterschied der Farben, die auf dem Papier erschienen.“John Holt: Wie kleine Kinder schlau werden. Selbstständiges Lernen im Alltag. Beltz, Weinheim/Basel/Berlin 2003 (Originaltitel: How Children learn, übersetzt von Werner Gußmann), ISBN 978-3-407-22855-0, Seite 52 (Unveränderter Nachdruck der 4. Auflage 1998; Vorwort von Ute Andresen, zitiert nach Google Books) .
    • „Ein zweiter Blick erkennt das Band jedoch als ein gebrauchtes Schreibmaschinen-Farbband, auf dem sich schemenhaft überlagernde Buchstaben abzeichnen.[…]Da das Band beim Schreiben zwischen Metallbuchstabe und Papier lag, hinterließ jedes Wort darin einen Negativabdruck.“Ansgar Schnurr: Über das Werk von Timm Ulrichs und dem künstlerischen Witz als Erkenntnisform. Analyse eines pointierten Vermittlungs- und Erfahrungsmodells im Kontext ästhetischer Bildung. In: Dortmunder Schriften zur Kunst. Studien zur Kunstdidaktik. 8. Band, Books on Demand, Norderstedt c2008, ISBN 978-3-8370-6849-8, Seite 213 (Zitiert nach Google Books) .
  7. der unter [2] beschriebene Gewebe-/Stoff-Streifen (zumeist von weißer Farbe), der über einer Ziellinie gespannt wird
    • „Natürlich hätte ich sagen können, dass ich das Band der Ziellinie durchbrochen habe und … Nein, meine lieben Leser, so einfach funktioniert das bei mir nicht!“Reinhold Liebig: Der gerissene Faden. Verlag Reinhold Liebig, Frauenfeld 2006, ISBN 978-3-9523197-8-9, Seite 10 (Zitiert nach Google Books) .
    • „Als er durch das Band lief, die Hände nach oben gereckt und wildes Triumphgebrüll ausstoßend, musste er erstaunt feststellen, dass dort nur sein eigenes Team und ein paar loyale Fans auf ihn warteten, um ihm zu gratulieren.“Sarah Harvey: Echten Männern gibt man ein Küsschen. Roman. E-Books der Verlagsgruppe Random House GmbH/Goldmann, München 2010 (Originaltitel: Last Man Standing, übersetzt von Bärbel und Velten Arnold), ISBN 978-3-641-05882-1 (E-Book-Ausgabe ohne Seitenangaben, zitiert nach Google Books) .
  8. ein dem unter [2] beschriebenen Gewebe-/Stoff-Streifen ähnelnder, aus Kunststoff bestehender Streifen mit magnetisierbarer Beschichtung, auf dem Informationen magnetisch aufgezeichnet und infolgedessen gespeichert werden können
    • „Auch Telex- und Telefaxaussendungen wurden auf Band aufgezeichnet und anschließend decodiert bzw. lesbar gemacht.“Hubertus Knabe: West-Arbeit des MfS. Das Zusammenspiel von »Aufklärung« und »Abwehr«. 2. Auflage. Ch. Links, Berlin 1999, ISBN 3-86153-182-8, Seite 227 (Zitiert nach Google Books) .
    • „Die Hochbahn erinnert jetzt mit Durchsagen an das gültige Bettelverbot. »Moin, eine wichtige Information: Betteln ist in unseren Zügen und Haltestellen nicht erlaubt. Danke!« - kommt dann vom Band.“Durchsagen gegen Betteln in Hamburger U-Bahnen. In: Norddeutscher Rundfunk. 23. Mai 2024 (URL, abgerufen am 23. Mai 2024) .
  9. ein dem unter [2] beschriebenen Gewebe-/Stoff-Streifen ähnelnder, aus Kunststoff bestehender Streifen mit magnetisierbarer Beschichtung, auf dem Informationen magnetisch aufgezeichnet und infolgedessen gespeichert werden können; der (auf einer schmalen Spule aufgewickelte) unter [7] beschriebene Kunststoffstreifen, mithilfe dessen elektroakustische Medien (Schallwellen vor allem in Form von Musik oder Sprache) magnetisch aufgezeichnet und infolgedessen gespeichert werden können
    • „‚Mir wurde erklärt‘, vermerkte der stellvertretende Referatsleiter Friedensburg aus der Abteilung 2 des Auswärtigen Amtes bei einem Besuch im Sender im April 1956, das heißt weit vor den blutigen Aufständen des Jahres, ‚daß alle ausgehenden Sendungen auf Band gespielt und diese Bänder in besonderen außerhalb Münchens gelegenen Archiven »für immer« [!] aufgehoben würden‘.“Bernd Stöver: Die Befreiung vom Kommunismus. Amerikanische Liberation Policy im Kalten Krieg 1947–1991. In: Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam e.V. (Herausgeber): Zeithistorische Studien. 22. Band, Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2002, ISBN 3-412-03002-3, Seite 433 (Zitiert nach Google Books) .
    • „Das heißt, dass die Magnetpartikel auf dem Band bei kleiner Feldstärke, größtenteils in ihrer Ruheposition verharren und erst ab einer bestimmten Feldstärke ein proportionales Ansteigen der Flussdichte zu verzeichnen ist. Dieses Verhalten der Magnetpartikel auf dem Band begründet sich durch die Tatsache, dass es sich um ein magnetisch hartes Material handelt, welches den Magnetismus möglichst gut speichern soll.“Andreas Friesecke: Die Audio-Enzyklopädie. Ein Nachschlagewerk für Tontechniker. K. G. Saur, München 2007, ISBN 978-3-598-11774-9, Seite 603 (Zitiert nach Google Books) .
  10. ein dem unter [2] beschriebenen Gewebe-/Stoff-Streifen ähnelnder, aus Kunststoff bestehender Streifen mit magnetisierbarer Beschichtung, auf dem Informationen magnetisch aufgezeichnet und infolgedessen gespeichert werden können; der (auf einer schmalen Spule aufgewickelte) unter [7] beschriebene Kunststoffstreifen, mithilfe dessen audiovisuelle Medien (Fernsehsendungen, Filme oder dergleichen) magnetisch aufgezeichnet und infolgedessen gespeichert werden können
    • „Pannella berief eine Pressekonferenz ein, innerhalb derer er den Journalisten mitteilte, daß er nicht bereit sei, das Band, wie von den Terroristen gewünscht, im Fernsehen abzuspielen. Lautstark gab Pannella in der Konferenz seinen Unmut über das ‚barbarische Verhalten‘ der Terroristen kund, das Band sollte man innerhalb von vierundzwanzig Stunden nach der Freilassung oder dem Tod Cirillos senden lassen, damit ‚alle lesen und verstehen sollen‘.“Karl-Nikolaus Pfeifer: Individualität im Zivilrecht. Der schutz persönlicher, gegenständlicher und wettbewerblicher Individualität im Persönlichkeitsrecht, Immaterialgüterrecht und Recht der Unternehmen. In: Jus privatum. 1. Auflage. 52. Band, J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), Tübingen 2001, ISBN 3-16-147500-3, ISSN 0940-9610, Seite 244 (Zitiert nach Google Books) . Im Originalsatz sind einzig die Wörter »Pannella« und »Cirillos« kursiv gesetzt.
    • „Jedes Einzelbild bekommt dabei auf dem Band eine Art Zeitstempel, der jedes Bild eindeutig beschreibt. Dadurch können Szenen beim Editing auf dem Band schnell wiedergefunden werden. […]Wenn ein DV-Camcorder auf eine leere Stelle auf dem Band stößt, nimmt er bei einem unformatierten Band an, dass dies der Beginn des Bandes ist. Filmt man auf einem leeren DV-Tape mehrere Szenen, die nicht nahtlos hintereinander auf dem Band liegen, spricht man von einem gebrochenem Timecode, weil der Timecode jedes mal wieder bei 00:00:00:00 beginnt. Daher raten viele Anwender, dass man ein DV-Band vor der ersten Aufnahme einmal komplett bespielen soll (Vorformatieren). Dadurch erhält man einen garantiert durchgehenden Timecode auf dem Band.“Dr. Rudi Schmidts: Grundlagen der digitalen Videoproduktion mit DV. 1. Auflage. Edition VideoX, München 2003, ISBN 978-3-8330-0743-9, Seite 55 (Zitiert nach Google Books) .
  11. ein dem unter [2] beschriebenen Gewebe-/Stoff-Streifen ähnelnder, aus Kunststoff bestehender, endloser, mechanisch bewegter, dickerer Streifen, auf dem Güter befördert werden
    • „Zwei Bänder gehen von der Lessitaschka ab, ein paar Meter nur, sie befördern das Krummholz zur Säge.“Karl Hochmuth: Ein Mensch namens Leysentretter. Roman. 2. Auflage. Königshausen & Neumann, Würzburg 1991, ISBN 3-88479-660-7, Seite 15 (zitiert nach Google Books) .
    • „Im Winter, wenn der Schichtbus ausfiel, ist sie mit dem Rad ins Kombinat gefahren, immerhin zwölf Kilometer, und dann acht Stunden am Band, das ist auch kein Spaß, die Kohle verklumpt und vereist, und wenn das Band reißt, ist Holland in Not.“Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand. Roman. Ungekürzte Neuausgabe. 1. Auflage. Aufbau Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-351-02852-0, Seite 173 (Bearbeitung und Nachbemerkung Angela Drescher, Nachwort von Witold Bonner, zitiert nach Google Books) .
  12. ein dem unter [2] beschriebenen Gewebe-/Stoff-Streifen ähnelnder, aus Kunststoff bestehender, mechanisch bewegter, dickerer Streifen, auf dem – während der Fließarbeit – bestimmte Werkstücke von einem Arbeitsplatz zum anderen befördert werden
    • „Wenn die Produktion an einem Fließband oder in einer Arbeitsgruppe auch nur kurzfristig gestört wird, stoppt sie in kurzer Zeit auch an den anderen betroffenen Bändern.“Asker Kartarı: Deutsch-türkische Kommunikation am Arbeitsplatz. Zur interkulturellen Kommunikation zwischen türkischen Mitarbeitern und deutschen Vorgesetzten in einem deutschen Industriegebiet. In: Münchener Beiträge zur interkulturellen Kommunikation. 2. Band, Waxmann, Münster/New York/München/Berlin 1997, ISBN 3-89325-491-9, ISSN 1430-8770, Seite 91 (Zitiert nach Google Books) .
    • „Bestimmte Arbeitsprozesse konnten aber nicht direkt an der Schwebebahn oder auf dem Band durchgeführt werden:[…].“Jürgen Bönig: Die Einführung von Fließbandarbeit in Deutschland bis 1933. Zur Geschichte einer Sozialinnovation. Teil I. In: Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. 1. Band, LIT VERLAG, Münster/Hamburg 2003, ISBN 3-89473-111-7, Seite 413 (Zitiert nach Google Books) .
  13. dehnbarer Strang des Bindegewebes, der, der Funktion einer Sehne ähnelnd, die beweglichen Teile des Knochensystems verbindet
    • „Ist das Ligament selbst Ziel der Technik, sollte das Gelenk so positioniert werden, dass das Band nicht unter dem Druck des querreibenden Fingers ausweicht.“Bernhard Reichert (Herausgeber): Anatomie in vivo. Band 1: palpieren und verstehen im Bereich der Extremitäten. 2., korrigierte Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 978-3-13-142042-8, Seite 144 (Zitiert nach Google Books) .
    • „Später bildet das Band zwei Schichten aus, die tiefe Schicht behält den Kontakt mit der Kapsel und die oberflächliche Schicht liegt dann extrakapsulär.“Frans van den Berg, Dorothe Wulf et al. (Herausgeber): Angewandte Physiologie. Teil 6: Alterungsprozesse und das Alter verstehen. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-13-140901-0, Seite 211 (Zitiert nach Google Books) .
  14. eines der Sägeblätter einer Bandsäge
    • „Dabei ist darauf zu achten, daß an der unteren Scheibe das Sägeband auch über den Seiten verdeckt ist, damit das Band beim Reißen nicht seitlich herausfliegen kann.“Fritz Brauer: Arbeitsschutz in der Eisen- und Metallindustrie. 2. Auflage. Girardet, Essen 1950, Seite 55 (Zitiert nach Google Books) .
    • „Bandsägeblätter müssen eine Schränkung aufweisen, diese sollte jedoch nur so groß sein, daß ein Festklemmen des Bandes verhütet wird.“Hans Felger, Gerhard W. Becker, Dietrich Braun (Herausgeber): Kunststoff-Handbuch. Polyvinylchlorid. 2., völlig neu bearbeitete Auflage. Carl Hanser Verlag, München/Wien 1986, ISBN 3-446-14161-8, Seite 1144 (Zitiert nach Google Books) .
  15. (an einer Tür-, Fensterangel oder einem Scharnier) zwei Teile in gleicher Weise fest und beweglich verbindender metallener Beschlag oder Streifen
    • „Schraubt oder nietet man einen Stift an das obere Ende des Bandgewindes, so dass der Kloben und das Bandlappengewinde nicht aufeinander aufsitzen, so läuft das Band auf dem Dorn.“Theodor Krauth, Franz Sales Meyer (Herausgeber): Das Schreinerbuch. Die Bauschreinerei. Vincentz Network, Hannover 2002, ISBN 978-3-87870-669-4, Seite 206 (Nachdruck der 4., durchgesehenen und vermehrten Auflauge, Leipzig, Seemann, 1899, zitiert nach Google Books) .
  16. metallener Streifen, der etwas (beispielsweise Baumwollballen, Balken) befestigt und zusammenhält
    • „Der gewöhnlichen Preßmethode gemäß pflegt man die Wolle, nachdem sie eine hinreichende Pressung erfahren, in Ballen zusammenzubinden (um sie bequemer paken zu können), indem man Strike oder Bänder unter und über den Wollenballen schlingt.“Johann Gottfried Dingler (Herausgeber): Polytechnisches Journal. Neunundsiebenzigster Band, sechstes Heft, Jahrgang 1841, Druck und Verlag der J.G. Cotta’schen Buchhandlung, Stuttgart/Tübingen 1841, Seite 434 (Zitiert nach Google Books) .
  17. kürzerer Verbindungsbalken, Verstrebung
    • „Mit ‚Band‘ werden solche Verstrebungen benannt, die außer den beiden miteinander zu verstrebenden Hölzern keine weiteren Hölzer überkreuzen und daher zumeist kurz sind, eine ‚Strebe‘ (im engeren Sinn) ist länger und geht noch über ein weiteres Holz, hier immer über den Riegel, hinweg[…].“Konrad Bedal: Ländliche Ständerbauten des 15. und 17. Jahrhunderts in Holstein und im südlichen Schleswig. In: Studien zur Volkskunde und Kulturgeschichte Schleswig-Holsteins. 1. Band, Wachholtz, Neumünster 1977, ISBN 3-529-02450-3, Seite 70 (Zitiert nach Google Books) .
  18. hölzerner oder metallener, dünner und breiter Reifen, der das Fass zusammenhält, indem er straff um die Dauben gelegt wird
    • „Wenn der Faßbinder nur drei gleich schwache Schläge ausführte, würde er kein Band auf das Faß bekommen; nur der starke Schlag ist von Wirkung, die beiden andern verhallen wirkungslos, und wenn das Faß so wackeln könnte, um den Schlägel in diese schwachen Bewegungen zu setzen, so würde es sich nie selbst binden können.“Otto Digeon von Monteton: Über die Reitkunst. 2 Bände in 1 Band. In: Documenta hippologica. Olms-Presse, Hildesheim/Zürich/New York 1995, ISBN 3-487-08346-9, ISSN 0175-9108, Seite 8 (Nachdruck der Ausgaben Stendal 1877 und 1879, zitiert nach Google Books) .
  19. über einen Felsstreifen führende Kletterroute
    • „Nun über eine kurze Wandstufe hinauf (V+), dann 3 m sehr brüchig (IV) nach rechts und gerade 15 m (V) auf einem Band hinauf.“Peter Holl: Ortleralpen. Ein Führer für Täler, Hütten und Berge verfaßt nach den Richtlinien der UIAA. 9., überarbeitete Auflage. Bergverlag Rother, München (i.e. Ottobrunn) 2003, ISBN 3-7633-1313-3, Seite 156 (Zitiert nach Google Books) .
    • „Nun steigt man etwas mühsam durch eine Schuttrinne abwärts, dann geht es leichter einem Band entlang in die Mulde des Pas de l’Ours (2115 m, 1 Std.).“Iris Kürschner: Westalpen. Frankreich • Italien. Die schönsten Klettersteige zwischen Comer See, Genfer See und Mittelmeer. 81 Klettersteige. 1. Auflage. Bergverlag Rother, München (i.e.) Oberhaching 2010, ISBN 978-3-7633-4393-5, Seite 37 (Zitiert nach Google Books) .
  20. festgelegter, abgegrenzter Frequenzbereich
    • „Mit wenigen Watt Sendeleistung kann man bereits Nachrichtenverbindungen rund um den Erdball erreichen, weswegen dieses Band sich bei den Amateurfunkern besonderen Interesses erfreut[…].“Otto Zinke, Heinrich Brunswig; Anton Vlcek, Hans Ludwig Hartnagel, Konrad Mayer (Herausgeber): Hochfrequenztechnik. 1. Band: Hochfrequenzfilter, Leitungen, Antennen. 6., neubearbeitete Auflage. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg/New York/Barcelona/Hong Kong/London/Mailand/Paris/Singapur/Tokio 1999, ISBN 3-540-66405-X, Seite 4 (Zitiert nach Google Books) .
    • „Der für den Rundfunk nutzbare Bereich der Kurzwelle wird in 10 Bänder unterteilt, die wiederum in ein 5-kHz-Raster geteilt sind. So erstreckt sich das weltweit nutzbare 25-m-Band über einen Frequenzbereich von 11,6…12,1 MHz.“Wolfgang Frohberg, Horst Kolloschie, Helmut Löffler (Herausgeber): Taschenbuch der Nachrichtentechnik. Fachbuchverlag Leipzig im Carl Hanser Verlag, München 2008, ISBN 978-3-446-41602-4, Seite 347 (Zitiert nach Google Books) . Im Original ist das Wort »Kurzwelle« fett gesetzt.
  21. Plural »Bande«:
  22. dasjenige, was festbindet
    • Keine Bande, seien sie aus Eisen oder klugen Worten, werden mich je abhalten können, zu dir zu wollen.
  23. gehoben, veraltet:zumeist kettenartiges, bandförmiges Gerät, mit dem man jemanden oder etwas festbindet und verschnürt
    • „Eilende Wolken! Segler der Lüfte!
    • „Frohtal ward in Bande gelegt.“Howard Gaskill, Wolf Gerhard Schmidt (Herausgeber): ›Homer des Nordens‹ und ›Mutter des Romantik‹. James Macphersons Ossian und seine Rezeption in der deutschsprachigen Literatur. 4. Band, Walter de Gruyter, Berlin/New York 2004, ISBN 3-11-017937-7, Seite 54 (Zitiert nach Google Books) .
  24. gehoben, veraltet:aufgezwungene Unfreiheit
    • „Den wenigsten gelingt es, dieses drückende, das Denken und Handeln in feste Bahnen einzwängende Band der bürgerlichen Konvention zu sprengen; ist doch der Mensch durch die angegebenen Fesseln zeitlebens in Bande geschlagen.“W. Loohuis: Fatalismus und Aberglaube in Falladas unbekannteren Schriften. 1. Auflage. Books on Demand, Norderstedt 2010, ISBN 978-3-8391-5774-9, Seite 139 (Zitiert nach Google Books) .
    • „[…]und ein armes Volk draußen, das glücklich und in Frieden lebt, mehr und mehr in Banden schlagen zu helfen, während man ihm vorschreit, daß es erst glücklich gemacht wird.“Friedrich Gerstäcker: Die Südsee-Inseln. tredition, Hamburg 2011, ISBN 978-3-8424-1900-1, Seite 211 (Zitiert nach Google Books) .
  25. gehoben:bindende, enge Beziehung; innere Verbundenheit
    • „Lebten wir ohne inneres Band gleichgültig nebeneinander in zwei Lagern, so wäre vielleicht unser Engagement für den Frieden weniger intensiv.“Richard von Weizsäcker: Von Deutschland aus. Siedler Verlag, Berlin 1985, ISBN 3-88680-173-X, Seite 68 .
    • „Sie kann durch die Ich- oder Wir-Form das Band zwischen Erzähler und Leser noch enger knüpfen.“Tatiana Orlova: Textsorten im Russischen: Reportage. Studienarbeit. GRIN Verlag, München 2007, ISBN 978-3-640-28003-2, Seite 11 (Zitiert nach Google Books) .
Deklination
KasusSingularPlural
Nominativdas Banddie Bänder / die Bande
Genitivdes Bandes / des Bandsder Bänder / der Bande
Dativdem Band / dem Bandeden Bändern / den Banden
Akkusativdas Banddie Bänder / die Bande
Verkleinerungsformen
Bändchen

Substantiv, maskulin (der)

Bedeutungen

  1. (zumeist größeres) gebundenes Buch
    • Seine Fotoreportagen und -dokumentationen sind bereits in mehreren Bänden erschienen.
    • „Der 200 Seiten starke Band stellt primär zwei Fragen: Welche Faszination und nachhaltigen Einflüsse sind von der westlichen Kultur auf die Orientalen ausgegangen, und hat die Beschäftigung mit der fremden Kultur sichtbare Spuren im Osten hinterlassen?“Behrang Samsami: Ausstellungskatalog »Das fremde Abendland?«: Vergesst den Okzidentalismus nicht! In: zenith – Zeitschrift für den Orient. Onlineausgabe. 22. Mai 2011, ISSN 1439-9660 (URL, abgerufen am 7. November 2012) .
  2. einzelnes Buch, das Teil einer Buchreihe oder eines größeren Werks (Gesamtausgabe) oder gar einer Bibliothekssammlung ist
    • Das Lexikon soll in 10 Bänden erscheinen.
    • Der erste Band behandelt das deutsche Mittelalter.
Deklination
KasusSingularPlural
Nominativder Banddie Bände
Genitivdes Bandes / des Bandsder Bände
Dativdem Band / dem Bandeden Bänden
Akkusativden Banddie Bände
Verkleinerungsformen
Bändchen

Substantiv, feminin (die)

Bedeutungen

  1. Gruppe von Musikern (besonders im Bereich des Jazz und der Rockmusik)
    • Die Band spielt Blues.
    • Mein Freund spielt seit drei Jahren in einer Band.
Deklination
KasusSingularPlural
Nominativdie Banddie Bands
Genitivder Bandder Bands
Dativder Bandden Bands
Akkusativdie Banddie Bands

Substantiv, neutrum (das)

Bedeutungen

  1. (zumeist luftgefüllter) Gummischlauch samt Mantel, der als Teil eines Fahrzeugrades die Felge umgibt
    • „Das Band war kaputt, da hatten wir zwei Stunden Aufenthalt.“
    • Das Band ist pap. — Der Reifen ist platt/ist nicht genügend aufgepumpt/hat nicht genügend Luft drauf.
Deklination
KasusSingularPlural
Nominativdas Band—
Genitivdes Bandes / des Bands—
Dativdem Band—
Akkusativdas Band—

Eigenname

Bedeutungen

  1. deutschsprachiger Familienname
    • Beim Skat hat mich der Band schon wieder übers Ohr gehauen.
    • He, Band, komm mal hier rüber mit dem Zement!

Quelle: Wiktionary, lizenziert unter CC BY-SA 4.0. Scrabble-Punkte nach den offiziellen deutschen Buchstabenwerten.