WortTüftler

einbringlich

Wortart
Adjektiv
Silbentrennung
ein·bring·lich
Buchstaben
12
Scrabble-Punkte
20

Adjektiv

Bedeutungen

  1. viel (an Geld oder an etwas anderem Erwünschten) einbringend; einen Gewinn bringend
    • „Hierauf fragte sie mich: Ob ich wohl noch Zeit übrig hätte, täglich eine Privat-Lection zu geben, die mir sehr einbringlich sein würde?“ (1830)Henriette Hanke, Die Passionsblume, 1830, zit. nach Sämmtliche Schriften von Henriette Hanke, Bd. 9, 1841, URN:nbn:de:bvb:12-bsb11014546-7 (Bayerische Staatsbibliothek).
    • „Bekannt ist, daß England sich 1713 im Frieden von Utrecht vom spanischen König das ‚Asiento‘ ausbedungen hatte, das einbringliche Monopol des Sklavenhandels mit Spanisch-Amerika.“Der Spiegel, 21.10.1974, S. 148.
  2. speziell, nicht steigerbar, häufig verneint: (von einem Kredit oder Ähnlichem:) so beschaffen, dass die Rückzahlung tatsächlich durchgesetzt werden kann [und zum Beispiel nicht an der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners scheitert]; tatsächlich durchsetzbar
    • „[…] nicht weniger hat er verschiedene Belägerungen / ohne das geringste weder an Geld / Proviant, noch andern mangeln zu lassen / ausgeführt: […] Darzu 22. Millionẽ. 46000. Francken baar Geld in die Schatzkammer gebracht / anbey auff 18. Mil. 613000. Francken in gleich einbringlichen Schulden […]“ (ca. 1680)Französische Kriegs-Wirthschafft, ca. 1680, Digitalisat Österreichische Nationalbibliothek.
    • „Zweytens haftet der Ueberträger nicht für eine zur Zeit der Abtretung einbringliche, aber in der Folge uneinbringlich gewordene Forderung […]“ (1814)Georg von Scheidlein, Handbuch des österreichischen Privatrechtes, Teil 1, 1814, Digitalisat Österreichische Nationalbibliothek.
Steigerung
PositivKomparativSuperlativ
einbringlicheinbringlicheram einbringlichsten

Quelle: Wiktionary, lizenziert unter CC BY-SA 4.0. Scrabble-Punkte nach den offiziellen deutschen Buchstabenwerten.