dieLade
- Wortart
- Substantiv
- Silbentrennung
- La·de
- Buchstaben
- 4
- Scrabble-Punkte
- 5
Substantiv, feminin (die)
Bedeutungen
- regional:kastenartiges Fach in einem Möbelstück, das herausziehbar ist
„Ein zweiter, abmontierter Telefonhörer liegt in der oberen Lade des Nachtkästchens.“
Helmut Zenker: Das Froschfest. C. Bertelsmann Verlag, München 1977, ISBN 3-570-06491-3, Seite 69 .„Veza selber ging mit, aber unbeachtet, alle Aufmerksamkeit war auf die wiedererlangten Briefe gerichtet, ich hielt das Paket in den Armen wie ein Kind, ich sprang die Treppen in mein Zimmer hinauf und legte das Paket in die Lade, in die es gehörte.“
Elias Canetti: Die Fackel im Ohr. Lebensgeschichte 1921–1931. Carl Hanser Verlag, München/Wien 1980, ISBN 3-446-13138-8, Seite 291 .
- veraltet, regional:verschließbares, kastenartiges Behältnis
„Dies Alles war in der lackirten Lade enthalten, wohl verſchloſſen, und dieſe war wiederum in einem alten Nußbaumſchrank aufgehoben, deſſen Schlüſſel die Züs Bünzlin allfort in der Taſche trug.“
Gottfried Keller: Die drei gerechten Kammmacher. In: Die Leute von Seldwyla. Erzählungen. 1. Auflage. Druck und Verlag von Friedrich Vieweg und Sohn, Braunſchweig 1856, Seite 385–386 (Zitiert nach Deutsches Textarchiv) .
- (beim Pferd) Teil des Unterkiefers zwischen Schneide- und Backenzähnen, der keine Zähne aufweist und auf dem die Kandare und/oder Trense aufliegt
„Man will z. B. das Pferd bewegen, dem Drucke des Gebisses auf die Lade nachzugeben.“
Friedrich von Krane: Die Dreſſur des Reitpferdes (Campagne- und Gebrauchs-Pferdes) mit Rücksichtnahme auf die Ausbildung von Soldatenpferden in Abtheilungen. 1. Auflage. Verlag der Coppenrath’schen Buch- und Kunsthandlung, Münster 1856, Seite 78 (Zitiert nach Deutsches Textarchiv) .
- Behältnis in Form eines Kastens, einer Kiste oder Truhe, in dem die Gesetzestafeln der Israeliten aufbewahrt wurden
„Sie wollten das Zelt Jahwes hier in Mizpeh nicht gelten lassen; sie rühmten sich, im Besitz der echten Lade Jahwes zu sein, welche die Kinder Israel begleitet habe durch die Steppe und die Wüste.“
Lion Feuchtwanger: Jefta und seine Tochter. Roman. 1. Auflage. Rowohlt, Hamburg 1957, Seite 239 (Zitiert nach Google Books) .
- an einem Webstuhl oder einer Webmaschine derjenige rautenartige Zwischen- oder Hohlraum, der zwischen den Kettfäden entsteht und zur Aufnahme des Weberschiffchens mit dem Schussfaden dient
„Das Getöſe der Webſtühle, das rythmiſche Gewuchte der Lade, davon Erdboden und Wände erſchüttert werden, das Schlurren und Schnappen des hin und her geſchnellten Schiffchens erfüllen den Raum.“
Gerhart Hauptmann: Die Weber. (Übertragung.) Schauſpiel aus den vierziger Jahren. S. Fiſcher, Berlin 1892, Seite 25–26 (Zitiert nach Deutsches Textarchiv) .
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Lade | die Laden |
| Genitiv | der Lade | der Laden |
| Dativ | der Lade | den Laden |
| Akkusativ | die Lade | die Laden |
- Verkleinerungsformen
- Lädchen
Eigenname
Bedeutungen
- deutschsprachiger Familienname, Nachname
Frau Lade ist ein Genie im Verkauf.
Herr Lade wollte uns kein Interview geben.
Quelle: Wiktionary, lizenziert unter CC BY-SA 4.0. Scrabble-Punkte nach den offiziellen deutschen Buchstabenwerten.