WortTüftler

spätmittelhochdeutsch

Wortart
Adjektiv
Silbentrennung
spät·mit·tel·hoch·deutsch
Buchstaben
21
Scrabble-Punkte
zu lang (max. 15 Buchstaben)

spätmittelhochdeutschAdjektiv

Bedeutungen

  1. sich auf das Mittelhochdeutsche, am Übergang zwischen Mittelalter und Neuzeit (Spätmittelalter), beziehend
    • Das Wort ‚Schachtel‘ ist schon spätmittelhochdeutsch als ‚schahtel‘ nachgewiesen.
Starke Deklination (ohne Artikel)
KasusMaskulinumFemininumNeutrumPlural
Nominativspätmittelhochdeutscherspätmittelhochdeutschespätmittelhochdeutschesspätmittelhochdeutsche
Genitivspätmittelhochdeutschenspätmittelhochdeutscherspätmittelhochdeutschenspätmittelhochdeutscher
Dativspätmittelhochdeutschemspätmittelhochdeutscherspätmittelhochdeutschemspätmittelhochdeutschen
Akkusativspätmittelhochdeutschenspätmittelhochdeutschespätmittelhochdeutschesspätmittelhochdeutsche
Schwache Deklination (mit bestimmtem Artikel)
KasusMaskulinumFemininumNeutrumPlural
Nominativder spätmittelhochdeutschedie spätmittelhochdeutschedas spätmittelhochdeutschedie spätmittelhochdeutschen
Genitivdes spätmittelhochdeutschender spätmittelhochdeutschendes spätmittelhochdeutschender spätmittelhochdeutschen
Dativdem spätmittelhochdeutschender spätmittelhochdeutschendem spätmittelhochdeutschenden spätmittelhochdeutschen
Akkusativden spätmittelhochdeutschendie spätmittelhochdeutschedas spätmittelhochdeutschedie spätmittelhochdeutschen
Gemischte Deklination (mit ein, kein, mein …)
KasusMaskulinumFemininumNeutrumPlural
Nominativein spätmittelhochdeutschereine spätmittelhochdeutscheein spätmittelhochdeutsches(keine) spätmittelhochdeutschen
Genitiveines spätmittelhochdeutscheneiner spätmittelhochdeutscheneines spätmittelhochdeutschen(keiner) spätmittelhochdeutschen
Dativeinem spätmittelhochdeutscheneiner spätmittelhochdeutscheneinem spätmittelhochdeutschen(keinen) spätmittelhochdeutschen
Akkusativeinen spätmittelhochdeutscheneine spätmittelhochdeutscheein spätmittelhochdeutsches(keine) spätmittelhochdeutschen

SpätmittelhochdeutschSubstantiv, neutrum (das)

Bedeutungen

  1. mittelalterliche Form der deutschen Sprache (in Gebrauch von 1250 bis um 1350 oder von 1350 bis 1500 )
    • Vgl. französisch 'connu comme le loup blanc' (wie der weiße Wolf): allseits bekannt, jedoch ohne geringschätzige Bedeutung. Das Wort bunt, erst bei Luther verwendet, ist vom lateinischen 'punctus' abgeleitet und bedeutet ursprünglich im Spätmittelhochdeutsch 'schwarz gefleckt auf weißem Grunde', da es erstmalig vom Hermelinpelz gesagt wurde. Einem wird es bunt vor den Augen: ihm verwirren sich die Sinne, er wird ohnmächtig, wobei rasch hintereinander abwechselnde Farbwahrnehmungen vorauszugehen pflegen.Lutz Röhrich: Spätmittelhochdeutsch. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten. DWDS, 1973, Seite 1082, archiviert vom Original am 1973 abgerufen am 24. Mai 2016 (HTML, Deutsch, Freiburg, Basel, Wien: Herder 1994).Parameter „archiv-url“ darf ausschließlich mit dem Parameter „archiv-datum“ zusammen verwendet werden. (Hilfe)
Deklination
KasusSingularPlural
Nominativ(das) Spätmittelhochdeutsch / das Spätmittelhochdeutsche—
Genitiv(des) Spätmittelhochdeutsch / (des) Spätmittelhochdeutschs / des Spätmittelhochdeutschen—
Dativ(dem) Spätmittelhochdeutsch / dem Spätmittelhochdeutschen—
Akkusativ(das) Spätmittelhochdeutsch / das Spätmittelhochdeutsche—

Anagramme von spätmittelhochdeutsch

Aus allen Buchstaben von „spätmittelhochdeutsch“ lässt sich kein anderes Wort aus unserem Wörterbuch bilden.

Wörter aus den Buchstaben von spätmittelhochdeutsch

Jeder Buchstabe wird höchstens so oft verwendet, wie er in „spätmittelhochdeutsch“ vorkommt – die längsten zuerst.

Quelle: Wiktionary, lizenziert unter CC BY-SA 4.0. Scrabble-Punkte nach den offiziellen deutschen Buchstabenwerten.