derZimt
- Wortart
- Substantiv
- Silbentrennung
- Zimt
- Buchstaben
- 4
- Scrabble-Punkte
- 8
ZimtSubstantiv, maskulin (der)
Bedeutungen
- aus der getrockneten Rinde verschiedener Zimtbäume (Cinnamomum) gewonnenes gelblich rotbraunes, süßlich schmeckendes Gewürz
Zimt ist eines der ältesten Gewürze, das angeblich schon 3000 v. Chr. in China als Gewürz verwendet wurde.
„Die Baronin preßt die Lippen zusammen und bramst. Sie ist gekommen, um Zimt zu kaufen. Die Mutter gibt ihr ein Beutelchen Zimt. Nein, die Baronin will Röllchen-Zimt. Meine Mutter langt eine Rolle Stangen-Zimt aus dem Glas. Nein, die Baronin will keinen Zimt, den meine Mutter mit den Fingern angefaßt hat!“
Erwin Strittmatter: Der Laden. Aufbau-Verlag, Berlin/Weimar 1983, Seite 51 .
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Zimt / das Zimt | die Zimte |
| Genitiv | des Zimts / des Zimtes | der Zimte |
| Dativ | dem Zimt / dem Zimte | den Zimten |
| Akkusativ | den Zimt / das Zimt | die Zimte |
ZimtSubstantiv, neutrum (das)
Bedeutungen
- blasser, gelblich rotbrauner Farbton (wie er für das im ersten Abschnitt behandelte Gewürz typisch ist)
Ihre Kleidung war in einem dezenten Zimt gehalten.
„Das Amphitheater zum Beispiel ist ausgewaschen und blaß, als wäre es von einem beständigen Regenschleier überzogen. Doch gegenüber prunken die Königsgräber in strahlendem Zimt.“
Monika Putschögl-Wild: Ein felsgeschütztes Märchen in der Wüste. In: DIE ZEIT. Nummer 17, 17. April 1981, ISSN 0044-2070, Seite 49 (Archiv-URL, abgerufen am 12. Juni 2022) .
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | das Zimt | — |
| Genitiv | des Zimts / des Zimtes | — |
| Dativ | dem Zimt / dem Zimte | — |
| Akkusativ | das Zimt | — |
ZimtSubstantiv, maskulin (der)
Bedeutungen
- umgangssprachlich, abwertend:etwas, das als töricht, wertlos, (alt und) unnütz betrachtet wird, das jemandem lästig, störend, unwichtig ist, übertrieben oder überflüssig erscheint
„Und sie glaubten den Zimt doch natürlich sofort!“
Karl Röttger: Das Herz in der Kelter. Roman. Deutsche Buchgemeinschaft, Berlin 1927, Seite 111 .„‚Und schließlich bitten wir, […] daß Sie Ihre Aufmerksamkeit dem väterländischen Unterricht der Mannschaften zuwenden. […]‘ – ‚[…] Nun, man könnte in einem Runderlaß den Zimt etwas auffrischen – am Ende des vierten Kriegsjahres.“
Arnold Zweig: Einsetzung eines Königs. Querido Verlag, Amsterdam 1937, Seite 218 (Zitiert nach Google Books) .
- unbequeme, unerfreuliche Sache
- regional:Zahlungsmittel zum Tauschen gegen Waren, Leistungen, Berechtigungen und Anderes, besonders in Form von Münzen
„Und der zweite, mit Vollbart, ſagte in tiefem Baß:
„[…] ich bin hier sehr, sehr knapp an Zimt, Kies, Draht, Penunze, Klamotten, Zaster, Eier – habe zwar einiges in Aussicht, aber bevor das zu realisieren ist, vergeht Zeit; könntest Du mir etwas Geld senden, ich schicke nämlich von meinen hiesigen paar Kröten noch nach Hause.“
George Grosz; Herbert Knust (Herausgeber): Briefe 1913–1959. 1. Auflage. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1979, ISBN 3-498-0428-0 (formal falsch!, ISBN 3-498-02428-0), Seite 146–147 (Zitiert nach Google Books) .
- umgangssprachlich, veraltet:aus kostbarem Material, besonders Gold, gefertigte Gegenstände, die zumeist zur Zierde am Körper getragen werden
- umgangssprachlich, veraltet:etwas, das überholt, nicht mehr zeitgemäß ist
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Zimt | die Zimte |
| Genitiv | des Zimts / des Zimtes | der Zimte |
| Dativ | dem Zimt / dem Zimte | den Zimten |
| Akkusativ | den Zimt | die Zimte |
zimtAdjektiv
Bedeutungen
- selten:in, von der für Zimt typischen gelblich rotbraunen Farbe
Sein zimtenes Wappen leuchtete gülden in der untergehenden Sonne.
ZIMTAbkürzung
Bedeutungen
- Zentral-Institut für Medizintechnik
- Zentrum für Informations- und Medientechnologie
Quelle: Wiktionary, lizenziert unter CC BY-SA 4.0. Scrabble-Punkte nach den offiziellen deutschen Buchstabenwerten.